Institut für Kunstpädagogik
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Formale Hinweise zur BA-Arbeit

Formale und inhaltliche Anforderungen an die wissenschaftliche Bachelor-Abschlussarbeit im Studiengang Kunstpädagogik (in Stichpunkten)

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In der Bachelorarbeit soll eine Fragestellung aus dem Studienfach Kunstpädagogik selbständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeitet werden. Dabei soll ein Erkenntnisgewinn in Theorie, Empirie oder Methodik in folgenden Wissenschaftsbereichen erzielt werden, auf die ein möglicher Hauptakzent gelegt werden kann:

  1. Pädagogik und Didaktik, (Einsatz der Kunst in projektbezogener Arbeit, Vermittlung und Lehrtätigkeit, an Praxis u. Methodik orientiert)
  2. Kunsttherapie (Gesundheitsbezogene Anwendung von Kunst, an Praxis und Methode orientiert)
  3. Medienproduktion (auch Film und Fernsehen, Webdesign, Printbereich, multimediale Präsentationen)
  4. Bildung und Wissenschaft (Bildungssysteme, Lernprogramme, Benutzeroberflächen, Multimedia-Anwendungen, Simulationen)
  5. Rezeption (Betrachter bezogen, Kunst als Gesellschaftsrelevanz)
  6. Präsentation (Museum, Ausstellungswesen, öffentlicher Raum, Reproduktion, medialer öffentlicher Einsatz)
  7. Kulturförderung und -management

Das Thema der Arbeit kann vom Studierenden gewählt werden. Durch eine eigene Themenwahl hat der Studierende die Möglichkeit, seine individuellen Interessen zu verfolgen und sein Wissen in dem gewählten Themenbereich zu vertiefen. Der Betreuer muss jedoch der Themenwahl zustimmen. Der Studierende kann auch ein vom Betreuer vorgeschlagenes Thema bearbeiten.

Grundsätzliches

Vorsicht vor Verletzung geistigen Eigentums (zum Plagiatsvorwurf: siehe PAGS)

Grundregel: Vom Besonderen, vom Kern der Beschäftigung ausgehen und nur soweit ausgreifen, wie dies für das Thema notwendig ist! Klare Gedankenführung, verständliche Sprache

Gliederung: Lieber wenige, intensiv recherchierte Gliederungspunkte als eine unendliche Auflistung einzelner Teilbereiche. Eine ausgewogene Gliederung umfasst ähnlich viele Unterpunkte in den einzelnen Kapiteln.

Rechtschreibung: nach den Grundsätzen der Umsetzung der Rechtschreibreform am 1. Juli 2005 oder: nach der bewährten Rechtschreibung gemäß den Angaben im DUDEN
– eine Rechtschreibprüfung durch Dritte widerspricht nicht der Eigenständigkeit der Anfertigung der Arbeit und ist durchaus anzuraten –

Argumentieren – Ausarbeiten – Schreiben

Vorgehen nach: Chronologie, Wirkung und Ursache, Vergleiche, Wandel, Entwicklungen, Hypothesen

Beweisführung durch:

  • Evidenzbeweise: Beobachtungen und Erfahrungen, Analogien, die nachvollziehbar sind.
  • Praxisbeweise: ausgeführte Projekte, ausgewertete Befragungen
  • Autoritätsbeweise: Expertenurteile oder wissenschaftliche Untersuchungen: direkte oder indirekte Zitate.

Das Zitieren

Indirekte Zitate:

sinngemäße, in keinem Fall wörtliche Text-Übernahmen mit Nachweis im Anmerkungsapparat
Anmerkungsform: Vgl. Autor Jahr, Seite von bis. (= verkürzte Literaturangabe)

Direkte Zitate:

unbedingt im originalen Wortlaut, wenn möglich der Primärquelle zu entnehmen
Anmerkungsform: verkürzte Literaturangabe, z.B. Böhm 2010, S.9 –10.

entnimmt man ein direktes Zitat einer Sekundärquelle erfolgt der Hinweis:
Zit. n. verkürzte Literaturangabe, z.B: Zit. n. Wellbach 2011, S.42.

  • Das Zitat sollte möglichst nicht aus dem Zusammenhang gerissen sein, deshalb sind ganze Sätze und Passagen (im Schriftbild eingerückt) anzuraten.
  • Um Zitate inhaltlich anzupassen, bedarf es teils einer Befreiung von überflüssigen Inhalten. Dies geschieht folgendermaßen: [...]
  • Zitate im Zitat in einfachen Anführungsstrichen: ,zitiertes Zitat‘ (nicht weiter zu identifizieren)

Anmerkungsapparat für

Angabe der Herkunft der Zitate, Ergänzungen, fremdsprachige Textpassagen im Original, Querverweise auf die eigene Arbeit, Abbildungsverweise auf Abbildungen in der benutzten Literatur.

Sprachliche Angemessenheit:

sachlich und definitionssicherer Stil, abwechslungsreich im Satzbau, anschaulich in der Wortwahl

Formale Erfordernisse

Seitenlayout:

3 cm links (Binderand), 5 cm rechts Korrekturrand), 2,5 cm oben und unten, der Zeilenabstand beträgt 1,5 fach. (evt. genaue Vorgaben der Prüfungsämter beachten) Das einseitige Bedrucken ist üblich.

Deckblatt:

enthält den Hinweis: Wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Bachelor of Arts (BA), Titel der Arbeit, Autor, Datum und Referent (betreuender Dozent). (evt. genaue Vorgaben des Prüfungsamtes beachten)

Inhaltsverzeichnis:

mit Seitenangaben

Gliederung:

beziffert wird ausschließlich der Hauptteil! (Einleitung, Schluss etc. ohne Bezifferung)

Bildmaterial:

möglichst in Fließtext integrieren, Abbildungshinweis in Klammern im Text: (Abb. 1) Abbildungs-Legende: Abb.1, Autor, Titel, Jahr

Anhang:

Verzeichnis aller aufgeführten Materialien, Urkunden, Tabellen, Material d. Autors (z.B. DVD), Literatur sowie der Abbildungen:
z.B.: Abb. 1, Autor, Titel, Jahr, (Aufl.) Material (Gattung, z.B. Video-Still) Größe, Besitzer (falls bekannt), Angabe der Quelle (verkürzte Literaturangabe, oder: Abb. Autor)

Geisteswissenschaftliches Schema des Literaturverzeichnisses im Anhang

(Vollbeleg im Gegensatz zur verkürzten Literaturangabe der Anmerkungen)

Verfasserschriften (alphabetisch): Name, Vorname (bis zu drei Autoren) (Hg. = Herausgeber) (Jahr): vollständiger Titel (2. Aufl.) Verlag, Ort (Sammelschrift Bd.).
z.B.: Winkel, Ursula/Sonntag, Edgar/Bauer, Wilhelmine (Hg.) (2011): Der digitale Alltag, (2. Aufl.) Multimedia Verlag, Braunschweig (Braunschweiger Hochschulschriften Bd.15)

Aufsätze in Büchern: Name, Vorname (Jahr): vollständiger Titel, in: Verfasserschrift (s.o), Seite von bis.

Aufsätze in Zeitschriften: Name, Vorname (Jahr): vollständiger Titel, in: vollständiger Titel der Zeitschrift, Band, (evt. Jahrgang) Ort, Seite von bis.

Rezensionen: Name, Vorname (Jahr): Rezension von Name, Vorname (Jahr): vollständiger Titel, Verlag, Ort, in: Rezensionsjournal (z.B. KUNSTFORM 12, Nr. 11, S. 18-20.)

Onlinequellen: Name, Vorname: vollständiger Titel, URL (= Universal Resource Locator) plus Datum ihres Besuches der Seite

Bei Benutzung von Satzprogrammen für Literaturlistenerstellung mit vorgefertigtem Layout, wie LaTeX bzw. BibTeX, Bibliographix, Bookends, Synapsen ect. ist eine Einstellung der Anzeige-modalitäten erforderlich.

Dr. Agathe Schmiddunser

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