Institut für Kunstpädagogik
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Artist in Residence. Kunst Konzept Vermittlung

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Start des neuen Programms „Artist in Residence. Kunst-Konzept-Vermittlung“ am Institut für Kunstpädagogik

Das Institut für Kunstpädagogik freut sich in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München Ina Loitzl als erste Gastkünstlerin des Artist in Residence Programms 2018 in München begrüßen zu dürfen.

Das Artist in Residence Programm zielt auf eine wirksame Kooperation zwischen Wissenschaft, Kunst und Kultur. So soll das weite Feld der künstlerischen Vermittlung durch internationale sowie bundesweite Vernetzung und Nachwuchsförderung im Bereich der Kunstvermittlung und Kunstpädagogik gestärkt werden. Im Zentrum der Residency steht neben der Lehre am Institut für Kunstpädagogik auch der künstlerische Austausch mit Akteurinnen und Akteuren der lokalen und internationalen Kunst- und Vermittlungsszene. Das Programm startet erstmals von Januar bis März 2018 mit der Crossover-Künstlerin Ina Loitzl. In den kommenden drei Jahren wird das Programm fortgesetzt. Dauer und Umfang werden dann in Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste noch erweitert.

Für die Dauer des Aufenthalts steht den Gästen eine Residency im städtischen Ebenböck-Haus zur Verfügung.

Die Video-, Textil- und Installationsarbeiten der in Wien lebenden Künstlerin Ina Loitzl zeichnen sich durch die vielfältige Auseinandersetzung mit weiblicher Körperlichkeit aus, die in einer großen Bandbreite an Materialien zum Ausdruck kommt.
Oft in einem Spannungsfeld zwischen Material, Motiv und Inhalt gelegen, in dem beispielsweise menschliche Organe mit dem als künstlich geltenden Lackgewebe dargestellt werden, beschäftigen sich ihre multimedialen Arbeiten auf spielerische, sinnliche und kritische Weise mit der Rolle und (Selbst-) Wahrnehmung der Frau in soziokulturellen, politischen oder biologischen Kontexten.

Im Februar 2018 wird Ina Loitzl die Arbeitsprozesse ihres künstlerischen Schaffens gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Kunstpädagogik im Seminar Körper – Textil – Textur – Text – Performance – Film – Screening erproben.

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Fotos: Marko Lipuš

Zudem werden Ina Loitzl und Akteurinnen und Akteure der lokalen Kunstszene im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Motto KUNSTBOXEN: Ein fairer Kampf für Künstlerinnen auf dem Kunstmarkt? ihre Standpunkte und Erfahrungen zu diesem Thema austauschen.

Der Veranstaltungstitel bezieht sich auf Ina Loitzls Film KUNSTBOXEN, der zu Beginn der Veranstaltung gezeigt wird. Hier kämpft sich die Künstlerin mit dem selbstentworfenen Kostüm durch eine animierte Kunstwelt. Fakten, Schlagworte und Zitate zum zeitgenössischen Kunstdiskurs betonen die Herausforderungen, denen sich besonders Künstlerinnen auf dem aktuellen Kunstmarkt stellen müssen und werfen Fragen nach der Existenz „gerechter“ oder „gleichberechtigter Kunst“ im gegenwärtigen Kulturbetrieb auf.

Montag, 19. Februar 2018, 19 Uhr
Ort: Pasinger Fabrik, kleine Bühne, August-Exter-Straße 1, 81245 München
Begrüßung: Prof. Dr. Anja Mohr (Institut für Kunstpädagogik) und Stephanie Lyakine-Schönweitz MA (Kulturreferat der Stadt München)
Flyer

 

Link zur Homepage von Ina Loitzl
Link zum Ebenböck-Haus

 

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